Mann | © pixabay

Das neue Jahr ist nun gerade einmal wenige Tage alt. Und natürlich fragen auch Männer sich, welche Frisuren für sie 2018 im Trend liegen. Grundsätzlich darf es ruhig wieder etwas länger werden! Während Styles wie der Undercut oder der Menbuns gehen, bleiben klassische Kurzhaarfrisuren durchaus auch weiterhin in. Zurück kommen aber auch jene Männerfrisuren, die schon einmal in Mode waren.

Das sind die Trends 2018 für Männerfrisuren

Oldschool Wet-Look: Für diesen Look bildet ein klassischer Herrenhaarschnitt die Basis. Das bedeutet, dass die Deckhaare am Oberkopf ca. 10 cm lang sind und an den Seiten eine Haarlänge von ungefähr 4 cm eingehalten wird. Um diesen Look richtig zu stylen, werden hier Strähne für Strähne die Haare am Oberkopf geglättet und dann mit einem Klecks Haargel streng nach hinten gestrichen.

Fünfzigerjahre Tolle: Mit dem klassischen Kurzhaarschnitt und dem doch sehr eleganten Styling der 50ger Jahre können Männer 2018 nicht nur bei offiziellen Anlässen punkten. Der Friseur wird hierfür das Deckhaar lang lassen, weiche Übergänge schaffen und die Konturen sehr präzise ausarbeiten. Doch erst das Styling macht diese klassische Kurzhaarfrisur zu etwas Besonderem. Zunächst wird in das feuchte Haar etwas Volumenschaum verteilt und dann mittels Rundbürste das Haar trocken geföhnt. Dabei wird zunächst von hinten nach vorn gearbeitet. Anschließend wird ein Scheitel gezogen und die Ansätze toupiert, um das Deckhaar zur Tolle aufzutürmen. Mit Haarspray wird am Ende alles fixiert.

Undone-Stil: Beim Undone-Style ist der lange Pony sehr dominierend. Während die Nackenpartie sehr kurz gehalten ist, wird das längere Deckhaar durchgestuft und der Pony möglichst in einer Länge bis zur Nasenspitze gehalten. Für das eher unkonventionelle Styling werden die Haare gegen den Strich trockengeföhnt, wobei Kamm und Bürste nicht zum Einsatz kommen. Für mehr Volumen kann hier bereits vor dem Föhnen etwas Matt-Paste ins nasse Haar gegeben werden. Zum Schluss können mit einem weiteren Klecks Paste einzelne Strähnen in Form gezupft werden. So wirkt der Look immer ein wenig so, als ob man sich so gar keine Gedanken über den eigenen Style gemacht hätte.

Kurzhaarfrisur mit Tolle: Bei diesem Look bleibt die Stirnpartie völlig frei. Für den Grundschnitt bedeutet das, dass der Friseur das Deckhaar durchstuft, den Pony lang lässt und die Seiten aber deutlich kurz schneidet. An den Seiten sollte hier aber mit der Schere gearbeitet werden, denn eine rasierte Seite könnte anschließend schnell zum Undercut werden. Zunächst wird beim Stylen bei dieser Kurzhaarfrisur mit Tolle das feuchte Deckhaar mittels Rundbürste zum Pony hin geföhnt. Erst dann wird die Haarpracht nach hinten gestylt. Am besten geht das mit einem kleinen Glätteisen, womit man die Spitzen in einem Winkel von ungefähr 45° nach hinten zieht.

Brit-Pop-Pony: Für diesen klassischen Style werden die Haare an den Seiten und am Hinterkopf kurz geschnitten. Das Deckhaar aber wird zum Pony hin immer länger und gut durchgestuft. Gestylt wird hier, indem man alle Haare nach vorn kämmt und mit etwas Stylingcreme über den flachen Kopf streicht. Einzelne Strähnen können so noch zurechtgezupft werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Augenbrauen mit dem Brit-Pop-Pony frei bleiben.

60s-Shag: Wie der Name schon verrät, stammt dieser Look aus den 60ger Jahren und erlebt im neuen Jahr eine Wiederauferstehung. Die halblangen Haare werden beim Shag mit einem fransigen Pony versehen und leicht durchgestuft. Das bringt mehr Fülle und Struktur ins Haar, ohne dass man anschließend den Eindruck hat, akkurat frisiert zu sein. Wichtig beim Styling ist hier der völlige Verzicht auf die Bürste beim Föhnen. Stattdessen wird das mittellange Haar mit den Fingern während dem Föhnen aufgelockert. Für den Look sollte man darauf verzichten, das Haar vollkommen durch das Föhnen zu trocknen. Besser ist es, wenn man das Haar nur gut antrocknet und anschließend an der Luft trocknen lässt. Auch das „In-Form-bringen“ geschieht beim 60s-Shag allein mit den Fingern.

Boyband-Scheitel: Bei diesem Style werden die mittellangen Haare am Hinterkopf mit einem akkuraten Übergang und die Spitzen fransig geschnitten. Um den wiederkehrenden Look der 90ger Jahre zu erreichen, kommt es dann auf das richtige Styling an. Hierzu wird in das handtuchtrockene Haar ein Scheitel gezogen. Von diesem Scheitel ausgehend werden die Haare dann glatt nach unten geföhnt. Anschließend werden mit etwas Stylingpaste die Haarspitzen nur in Form gezupft.

Klassische Kurzhaarfrisuren: Immer wieder im Trend liegen auch 2018 klassische Kurzhaarfrisuren, die sowohl für feines als auch für dickeres Haar bestens geeignet sind. Die Übergänge sind dabei weich geschnitten und die Spitzen fransig ausgearbeitet. Als Faustregel gilt hier in der Ohren- und Nackenpartie eine Haarlänge von 1 bis 2 cm und am Oberkopf von etwa 6 bis 8 cm. Für das Styling kommt es allerdings auf die Haarstruktur an. Denn während sehr feines Haar bei einem klassischen Kurzhaarschnitt oftmals mittels Stylingpaste etwas mehr Fülle beigebracht werden sollte, kann bei dickerem Haar ruhig auf Stand geföhnt werden.

Brow Flow: Anstelle des bisher getragenen Undercut, der nun im neuen Jahr aus der Mode kommt, werden beim Brow Flow die Übergänge weich geschnitten. Dabei werden die Haare, ohne sichtbare Kante, zu den Seiten hin immer kürzer. Das etwas längere Deckhaar aber wird lässig aus dem Gesicht frisiert. Für das Styling zu Hause ist bei dieser Frisur von Vorteil, wenn man schon beim Föhnen die längeren Partien nach hinten geföhnt werden. Dazu benötigt man keinen Kamm oder Bürste, einfach locker aus dem Gesicht pusten. Zum Schluss kann ein etwa erbsengroßer Klecks Pomade mit gespreizten Fingern im längeren Deckhaar verteilt werden, um dem Brow Flow länger Halt zu geben.

Föhnfrisur mit Scheitel: Für diese Frisur ist der Brow Flow die Basisfrisur. Allerdings wird hier ein wenig anders gestylt. Denn hier wird nun das längere Deckhaar glatt nach hinten geföhnt, wobei erst nach dem Föhnen ein Scheitel gezogen wird. Dadurch wirkt der Grundschnitt Brow Flow klassischer und eleganter. Halt gibt hier eine Lotion fürs Föhnen.

Surfer-Look: Wie der Name schon vermuten lässt, sollten die Haare hierfür ruhig ein Stück länger, nämlich bis zum Kinn, sein. Beim Friseur Ihres Vertrauens sollten Sie für diesen Surfer-Look nach dem sogenannten „Men Bob“ fragen. Diese Männerfrisur wird im Deckhaar, am Hinterkopf und auch rund um das Gesicht stark stufig mit der Schere oder auch mit dem Messer geschnitten. Um die gewollt raue Struktur bei diesem Look zu erzielen, kann in die Haarlängen ein sogenanntes Salz-Spray gesprüht und einzelne Strähnen geknetet werden. Am besten wirkt dieser Look, wenn er luftgetrocknet wurde. Doch auch Föhnen ist erlaubt. Wem das ein wenig zu viel Verwegenheit versprüht, der kann auch mit etwas Stylingbalm nachhelfen, welcher vorsichtig und nur geringfügig aufgetragen wird.

Fazit

Die Vielfalt der Männerfrisuren 2018 ist recht groß und so kann jeder die richtige Trendfrisur für sich finden. Wer sich dennoch nicht sicher ist, kann sich mit dem HairstyleFinder von Sastre aber auch erst einmal ausprobieren.

 

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